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Feierlicher Auftakt: Projekt „Werkbank Sektorenkopplung“ der HSHL stellt sich vor

Am Montag, 31. März 2025 fand im Innovationszentrum Hamm die Auftaktveranstaltung des Projekts „Werkbank Sektorenkopplung“ statt, das Marktagierende bei der Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen im Bereich der energetischen Versorgung begleitet wird.

Hohe Prozessgeschwindigkeit und mehr Effizienz für die Energiewende: Das sind die Ziele der „Werkbank Sektorenkopplung“, die am Montag, 31. März 2025 auf Einladung der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) einem interessierten Publikum vorgestellt wurde. Die „Werkbank“ wird die Marktagierenden eng bei der Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen begleiten und diese durch wechselseitigen Wissens- und Technologietransfer forcieren.

HSHL-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell und Hamms Oberbürgermeister Marc Herter sowie Mitglieder des Vorstands des Instituts für Sektorenkopplung in der Energiewende (IfSK) an der HSHL begrüßten mehr als 70 geladene Personen aus den Reihen der örtlichen und regionalen Wirtschaft, der Handwerkerschaft, der Wohnungswirtschaft, der Hochschulen und weiteren Einrichtungen und Institutionen.

In einem kurzweiligen Programm, das von dem Wissenschaftsjournalisten Klaus Russell-Wells moderiert wurde, führte Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel, Lehrgebiet „Energietechnik“ an der HSHL und einer der Mitbegründer des IfSK, das Publikum zunächst fachlich in die Thematik Sektorenkopplung ein. „Unter Sektorenkopplung versteht man die Integration und intelligente Vernetzung verschiedener Energiesektoren wie Strom, Wärme, Mobilität, um die Effizienz der Energienutzung zu steigern und eine klimafreundliche Energieversorgung zu ermöglichen. Ziel ist es, die Energie in unterschiedlichen Bereichen besser zu nutzen und dabei den CO₂-Ausstoß zu reduzieren“, sagte Prof. Goebel.

Wissenstransfer für zukunftsfähige Energieversorgungslösungen

Im Anschluss stellte das bis heute auf elf Beschäftigte angewachsenen Team der Werkbank Sektorenkopplung die Aufgaben des Projekts vor. „Wir zeigen heute den unterschiedlichen Nutzungsgruppen aus Hamm und den umliegenden Kreisen Unna, Soest und Warendorf die Bandbreite an Kooperationsmöglichkeiten auf und möchten dazu ermutigen, Kontakt mit uns aufzunehmen“, sagte Projektkoordinator Rüdiger Brechler.

„Die wichtigste Aufgabe des Projekts ist der Wissenstransfer“, erklärte Prof. Dr. Jens Thorn, Lehrgebiet „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Controlling“. Ziel sei es, das vorhandene Wissen der Hochschule und des Projektteams für die Umsetzung zukunftsfähiger Energieversorgungslösungen in die Region einzubringen, um einerseits die regionale Energiewende durch eine fachliche Unterstützung der hiesigen Marktakteure voranzubringen. „Andererseits bedeutet eine Stärkung der lokalen Unternehmen und des Handwerks auch stets eine Erhöhung der regionalen Wertschöpfung“, so Prof. Thorn.

Oberbürgermeister Marc Herter begrüßt das innovative Vorgehen: „Wir freuen uns über den vielversprechenden Start der ‚Werkbank Sektorenkopplung‘ im Rahmen des 5-StandorteProgramms. Das Projekt ist ein zentraler Baustein der Energiewende und Bestandteil der Hammer Wasserstoffstrategie, die einen klaren Fokus auf die regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Entwicklung legt. Der aktive Hochlauf des Projekts bestätigt, dass neben dem Ausbau regenerativer Energiequellen auch der anwendungsorientierte Wissenstransfer ein wichtiger Faktor erfolgreicher Transformationen ist. Die Werkbank wird einen wichtigen Beitrag für den Schulterschluss zwischen angewandter Forschung und Wissenschaft, der Wirtschaft und der Stadt sowie ihren Beteiligungen leisten.“

Unterstützung durch Beirat

Die begonnene Arbeit der Werkbank Sektorenkopplung wird ab sofort durch einen fünfköpfigen Projektbeirat unterstützt. Als Mitglieder des Beirats konnten Reinhard Bartsch (Geschäftsführer Stadtwerke Hamm GmbH), Martin Düchting (Geschäftsführer Düchting GmbH), Matthias Göke (Geschäftsführer Stahlbau Göke GmbH), Dr. Alexander Heim (Fraunhofer IEG) und Olesja Mouelhi-Ort (Geschäftsführerin Handwerkskammer Dortmund) gewonnen werden.

Pressemitteilung der HSHL/ Marc Hidding: Feierlicher Auftakt: Projekt „Werkbank Sektorenkopplung“ der HSHL stellt sich vor » Hochschule Hamm-Lippstadt

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