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Ladeinfrastruktur im Wohnquartier: klein starten, klar regeln, sinnvoll ausbauen.

Zwischenstand unserer Umfrage zur Elektro-Mobilität:

Gemeinsam mit der Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB) Hamm haben wir eine interne Pilot – Umfrage bei den Mitarbeitern der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft (HGB) zur E-Mobilität durchgeführt. Es zeigte sich  der aktuelle Bedarf ist in dieser Gruppe noch überschaubar – aber das Potenzial ist deutlich spürbar.

Heute fahren nur wenige Haushalte elektrisch. Gleichzeitig zeigen die Rückmeldungen: Eine Lademöglichkeit direkt am Wohnobjekt würde ein E-Auto für mehrere Teilnehmende deutlich realistischer machen.

Besonders spannend ist, was den Menschen wirklich wichtig ist:

  • ausreichende Verfügbarkeit der Ladepunkte
  • komfortable und sichere Ladestandorte
  • klare Regeln gegen das Blockieren von Ladeplätzen
  • Nutzung vorrangig für Mieter*innen
  • transparente Abrechnung nach kWh

Das spricht nicht für einen sofortigen Maximalausbau, sondern für einen gut geregelten Pilotbetrieb: geteilte Ladepunkte, Reservierungslogik, Blockierregel und ein fair nachvollziehbares Abrechnungsmodell.

So kann Ladeinfrastruktur im Quartier Schritt für Schritt wachsen – ohne bestehende Parkstrukturen zu verschlechtern und ohne unnötige Konflikte zu erzeugen.

E-Mobilität im Wohnquartier funktioniert dann am besten, wenn Technik, Alltag und Akzeptanz zusammen gedacht werden.

Nun geht es weiter mit einer Umfrage in einem HGB-Quartier in der Lippestraße in Hamm um auch die Perspektive der Mieter*innen einzubeziehen. Das wird sicherlich weitere spannende Erkenntnisse bringen.

Vielen Dank an unsere Projektpartner Marius Biskupek und Hannah Hansen.

Bildquelle: HGB